»îƒ yøµ $åy $ømE†hîng $†µpîd, î'LL bî†E yøµr hEåd øƒƒ‼«
Selbstgeschriebene Vorszene, gedacht für "Verrückte habe's auch nicht leicht" von Bernd Spehling.

Uraufgeführt am 9. Dezember 2009


Vorspiel im Wartezimmer

Am Tresen des Wartezimmers, mit 4 unbesetzten Stühlen, stehen 2 Patienten und warten auf die Schwester, um sich anzumelden.

Patient1:Wie lange soll das denn noch dauern?
Patient 3 wankt in den Raum, bewegt sich stolpernd auf die Frauen zu und stellt sich an.
Patient2: Naja, wie lange warten sie denn schon?
Patient1: Kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit!
Patient3: Dann bestimmt noch eine halbe..
1 und 2 sehen den Neuankömmling verständnislos an, man hört Gekicher und Tassengeklirr.
Patient2: Hört sich an als machten sie eine Frühstückspause.
Patient1: Schon die Dritte heute.
3 macht Fingerspielchen und beginnt in seinen Taschen zu wühlen, als eine Frau mit Kind hinzu kommt. Das Kind hustet immer wieder stark.
Mutter: Guten Tag. Anne, nimm die Hand vor den Mund! Du steckst noch jemanden an!
Anne: Wir sind hier beim Arzt, die Leute hier sind eh schon krank.
Patient1: Langsam reicht es mir. (während sie zornig gegen die Tür hinter dem Tresen klopft)Hallo? Schwester, wir warten hier auf sie!
Anne: Guck mal Mama, die Frau muss bestimmt wie Papa zur Aggressionsbewältigung!
Während die Mutter mit Anne schimpft kommt die Schwester kichernd aus dem Raum, spricht zum Arzt der für die anderen nicht sichtbar ist.
Schwester: Ja , es ist richtig nervig wenn sie keine Ruhe geben, als hätten sie es eilig. Man wird doch noch einmal eine Stunde warten können.... (die Patienten bemerkend)Oh! Guten Tag! Wer war denn zuerst da?
Ein weiterer Patient kommt blutüberströmt in das Wartezimmer, er hält sich die verbundene Hand und trägt einen Beutel mit Eis und einem abgetrennten Finger, 3 nimmt Notiz von ihm und winkt ihm mit trübem Blick zu.
Verletzter: Ah, zum Glück, es ist wer da. Könnten sie mir bitte helfen? Da war ein Unfall mit einer Kettensäge und ich ha-
Schwester: Immer der Reihe nach! Wir wollen doch Ordnung behalten! Stellen sie sich bitte an oder setzen sie sich falls es ihnen nicht gut geht. So noch einmal, wer von ihnen war zuerst hier?
Der Verletzte setzt sich, 3 setzt sich neben ihn und schaut verstohlen seine Hand an, 1 will die Hand heben und legt seine Versichertenkarte auf den Tresen, 2 drängelt sich vor ihn.
2: Ich war die Erste.
1: Hey! Moment mal ,ja! (zerrt sie herum) ich war schon 20 Minuten vor Ihnen da!
Schwester: Bitte meine Damen, sie müssen sich nicht streiten. Es kommt sowieso der dran, der privat versichert, äh (räuspert sich), der das schwerere Leiden hat. Könnten sie mir alle die Namen ihrer Krankenkasse nennen?
Mutter: Privat versichert!
1: Barmer
2:AOK
3:DAK
Verletzter:IKK
Schwester: (steht auf und geht auf die Mutter zu)Ah! Frau Simonis natürlich! Bitte folgen sie mir doch! Oh und die kleine Anne ist ja auch dabei! Was fehlt dir denn, bist du etwa krank?
Anne: Ach was, ich hab heute Mathear-... (hustet kräftig los)ich meine ich hab heute Morgen tierisch gekotzt und seitdem habe ich so komischen Husten.
Mutter: Anne! So etwas sagt man doch nicht!
Anne: Entschuldigung, seitdem habe ich bronchiale Reizungen.
Schwester: Na, das ist doch nichts was die Frau Doktor nicht wieder hin bekommt. Sie ist im Behandlungszimmer 2.(zeigt Anne den Weg, Anne ab, Mutter setzt sich auf Stuhl und nimmt sich eine BILD-Zeitung)
Verletzter: Ich möchte ja wirklich keine Umstände machen, aber könnten sie sich meine Hand nicht vielleicht einmal ansehen?
1: Nichts da! Sie kamen zum Schluss in die Klinik also werden sie auch zuletzt behandelt!
Schwester: Das sehe ich auch so, ich kann bezeugen, dass sie der Letzte waren. Erst behandeln wir,... mal sehen...( sieht sich die Karten der Patienten an) , Frau Leibach , dann Frau Maljewitch , dann Frau Irrlicht und zum Schluss Sie. Ich habe ja noch nicht einmal eine Karte von ihnen, könnten sie mir diese vielleicht erst einmal geben?
Verletzter: Es tut mir Leid, aber ich habe sie gerade nicht dabei.
Schwester: Das ist ja ganz toll, zuerst behandelt werden wollen, aber keine Versichertenkarte dabei haben. Nun sehen sie, für mich ist diese Arbeit auch kein Zuckerschlecken! Ich kann doch nicht jedem nach seiner Karte hinterher rennen! Was glauben sie, wer ich bin? Nein, gedulden Sie sich. Wenn alle Patienten versorgt sind können wir mit dem Arzt sprechen ob er sie auch so behandelt oder sie gehen und holen sich Ihre Karte! So, Frau Leibach, warum sind sie denn hier?
2: Ich habe ein psychisches Problem. Ich glaube alle ignorieren mich!
Schwester: Der Nächste bitte!
2: Was?
Schwester: Nur ein Scherz, wirklich. Frau Dr. Psycho beginnt in 15 Minuten ihren Dienst, sie wird sich Sie gleich als Erste ansehen. Setzen Sie sich doch auch schon einmal. Und weswegen sind sie hier Frau Maljewitch?
(2 setzt sich)
1: (posiert ein wenig selbstverliebt)Ich habe nur Lob über die Plastischen Chirurgen ihres Klinikums gehört und habe mich entschlossen ein paar Schönheitskorrekturen vornehmen zu lassen.
Schwester:Tja, aber unsere Ärzte sind auch nur Menschen, keine Magier...
1: Was sagten sie gerade?
Schwester: Um sich für die Sprechstunde bei Dr. Schönemacher anzumelden müssen sie sich im Raum 205 anmelden, das ist gleich da den Gang entlang, die Treppe hinauf, in den zweiten Flur rechts abgebogen, die dritte Tür links. Kaum zu verfehlen.
(1 geht verwirrt ab.3 holt einen Eimer hinter einer Tür hervor, die zum Putzraum führt und stellt ihn unter die tropfende Wunde des Verletzten)
Verletzter: Was soll denn das? Meinen sie das hilft mir?
3: Vielleicht nicht ihnen aber mir.
Verletzter: Wie meinen sie das?
3: Blut ist kostbar, wenn sie nochmal einen Liter zusammenkriegen bekomme ich 10€ vom Blutspendedienst, dann ist die Praxisgebühr wieder drin, wissen sie? (fängt an unheimlich zu lachen und kippelt auf seinem Stuhl, das Telefon klingelt)
Schwester: Hier Rabenwaldklinik, Schwester Rebekka am Apparat........ falsch verbunden?Dann müssen sie unbedingt herkommen, es gibt keinen Verband den unsere Ärzte nicht richten könnten.

Die Schwester legt auf. Während der nächsten Zeit beginnt sie Krankenakten durchzublättern, kritzelt ab und zu etwas, 1 kehrt noch 2x zurück, beim 1. mal erklärt die Schwester mit Gestik erneut den Weg, beim 2. mal zeigt 1 ihr ein Blatt, lässt es sich unterschreiben, Schwester gestikuliert einen neuen Weg.

Mutter:(beugt sich zu 3 neben ihr deutet auf die Zeitung, 3 schielt auf die Ausgabe, der Verletzte wird mit jedem Wortwechsel zorniger)Stefan Raab darf sich in seiner Show nicht mehr übergeben!
3: Die Zuschauer natürlich schon.
Mutter: Eine aktuelle RTL-Meldung! Sonja Zietlow war einige Minuten lang bewusstlos.
3: Glück im Unglück, keiner hat es bemerkt.
Muttererstaunt) Niere von einem Gorilla verpflanzt!
3: Also ich würde mich nicht von einem Affen operieren lassen!
Verletzte: Junge Frau, wissen sie eigentlich was der sicherste und schnellste Weg ist um in die BILD zu kommen?
Mutter: Nein, wie denn?
Verletzter: (schreit) Lesen sie eine während sie die Straße überqueren!
Anne und die Ärztin kommen zurück ins Wartezimmer Mutter nimmt Anne an die Hand geht ab, von vorne kommt eine weitere Ärztin in den Raum.
Ärztin: Ah! Frau Dr. Psycho! Ich gratuliere noch zur Geburt ihres Sohnes ! Wie heißt denn der Kleine?
Psycho: Keine Ahnung, man versteht ihn so schlecht. Aber wissen sie, ich habe seit kurzem einen sehr interessanten neuen Patienten (flüstert) er glaubt er wäre ein Taxi.
Ärztin: Und was tun sie dagegen?
Psycho: Nix, er fährt mich nämlich jeden Abend umsonst nach Hause, sie können heute ja mal mitkommen! Ah! Schwester Rebekka, habe ich Patienten?
2: Ja Frau Doktor! Ich möchte sie sprechen (beide gehen ab)
Ärztin: Frau Irrlicht, sie sind die Nächste nicht wahr? Zur Nachuntersuchung, ich erinnere mich. Haben sie noch irgendwelche Beschwerden nach Ihrem Autounfall?
3: Nur eine kleine Gehirnerschütterung, Gehirnerschütterung... und ich sehe alles doppelt, doppelt...
Ärztin: Dann drücken sie doch einfach mal ein Auge zu! Kommen sie mit!
Verletzter: Frau Doktor, könnten sie vielleicht -
Ärztin: Ahh ich sehe schon, ja dafür habe ich nachher noch Zeit, aber, Schwester Rebekka, messen sie doch schon einmal seinen Puls! (mit 3 ab)
Schwester:(fühlt Puls am Handgelenk) Hmmm, ihr Puls ist irgendwie... seeeeeehr langsam.
Verletzter: (genervt) Macht nichts, ich hab ja Zeit...
Schwester: (hocherfreut)Ach wirklich! Na dann kann ich ja noch einen Kaffee trinken gehen bis gleich!(eilt ab)
Verletzter: (in Mitte der Bühne)Was? Man! Hallo? Was soll denn das ganze Theater?

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Sie ist ein 9-zehn Jahre altes Mädchen, dass etwas schräg versucht ihr Leben so zu meistern, dass möglichst wenig kaputt geht. Viel ist ihr nicht geblieben, aber naive Hoffnung und Liebe sind noch da, in ihrem kleinen kranken Hirn Herz
A loved book ♥

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